Der Traum von Macht und Ohnmacht: Eine pädagogische Phantasie nach Borges

Translated title of the contribution: The dream of potence and impotence: a pedagogical fantasy after Borges

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Abstract

Dieser Text stellt wohl einen Affront dar – oder doch zumindest ein Rätsel: Warum wurde er mit aufgenommen? Wer Jorge Luis Borges kennt, weiß, dass seine Texte nicht als Science Fiction charakterisiert werden: Eher der welt-erfindenden Phantastik zugeordnet, mag man Borges näher an J.R.R. Tolkien gerückt sehen als an Stanisław Lem oder Star Trek. Und doch ist solch eine Einordnung fraglich, da sie doch auf einem Vorurteil beruht. Zugegebenermaßen ein hartnäckiges und weit verbreitetes Vorurteil, doch macht es das nicht minder fragwürdig. Man kann nämlich beobachten, dass sich Science Fiction als Extrapolation der normalen Realität, zumeist in Richtung einer angenommenen Zukunft, vor allem durch eine wissenschaftlich hervorgebrachte Veränderung in Form einer Erweiterung der technologischen Möglichkeiten auszeichnet: Raumschiffe, Teleportationen, Holo-Decks – das sind Marker von Science Fiction: "Science fiction can be defined as that branch of literature which deals with the reaction of human beings to changes in science and technology." (Asimov 1975: 62), bemerkt Issac Asimov.
Translated title of the contributionThe dream of potence and impotence: a pedagogical fantasy after Borges
Original languageGerman
Title of host publicationSci/Fi/Bildung
Subtitle of host publicationInterpretationen
EditorsRobert Pfützner, Sebastian Engelmann
Place of PublicationTübingen
Number of pages9
Publication statusAccepted/In press - 2021

Keywords

  • Traum
  • Macht
  • Ohnmacht
  • pädagogische
  • Phantasie
  • Borges

Fingerprint

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