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Eine Perspektive zu interdisziplinären Ansätzen in der Chemotaxis(forschung)

Translated title of the contribution: Perspective on interdisciplinary approaches on chemotaxis
  • Juliane Simmchen*
  • , Daniel Gordon
  • , John MacKenzie
  • , Ignacio Pagonabarraga
  • , Christina C. Roggatz
  • , Robert G. Endres
  • , Zuyao Xiao
  • , Benjamin M. Friedrich
  • , Tian Qiu
  • , Kevin J. Painter
  • , Ramin Golestanian
  • , Claudia Contini
  • , Mehmet Can Ucar
  • , Gilad Yossifon
  • , Jens Uwe Sommer
  • , Wouter‐Jan Rappel
  • , Kirsty Y. Wan
  • , Judith Armitage
  • , Robert Insall
  • *Corresponding author for this work

Research output: Contribution to journalArticlepeer-review

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Abstract

Kurzzusammenfassung: Die meisten Lebewesen auf der Erde – von Bakterien bis hin zum Menschen – müssen sich auf irgendeine Weise fortbewegen, um günstigere Lebensbedingungen zu finden. Daher nutzen fast alle die ein oder andere Form von Chemotaxis, ein Prozess, bei dem die Bewegung durch einen Gradienten von Chemikalien gesteuert wird. Chemotaxis ist fundamental für viele Prozesse, die unser Wohlbefinden beeinflussen, darunter Entzündungen, neuronale Musterbildung, Wundheilung, Tumorausbreitung bei Krebs und sogar die Embryogenese. Chemotaktische Prozesse zu verstehen ist ein wichtiges Ziel für Biologen. Trotz der Tatsache, dass viele Grundprinzipien im Laufe der Evolution offenbar erhalten geblieben sind, konzentriert sich die Forschung hauptsächlich auf das Verständnis der molekularen Mechanismen, die die Signalverarbeitung und Fortbewegung steuern. Die Zellsignalisierungsprozesse – also die Reaktionen von Zellen auf zeitlich variierende externe Signale – liegen auf zellulärer Ebene fast allen biologischen Prozessen zugrunde. Die Chemotaxis einzelner Zellen bietet besonders geeignete Modellsysteme für quantitative Zellsignalstudien, selbst bei Vorhandensein von Rauschen und Fluktuationen, da die Motilitätsantwort der Zelle direkt beobachtbar ist. Allerdings überschneiden sich die verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen, die sich mit der Chemotaxisforschung befassen, nur selten. Biologen, Physiker und Mathematiker interagieren viel zu selten miteinander, um Methoden und Modelle voneinander zu lernen. Deswegen werden Gemeinsamkeiten oft übersehen, wie beispielsweise der mögliche Einfluss physikalischer oder umweltbedingter Faktoren, der bislang weitgehend vernachlässigt wurde.
Translated title of the contributionPerspective on interdisciplinary approaches on chemotaxis
Original languageGerman
Article numbere202504790
Number of pages8
JournalAngewandte Chemie
Volume137
Issue number47
Early online date28 Oct 2025
DOIs
Publication statusPublished - 17 Nov 2025

Keywords

  • bacteria
  • active colloids
  • chemotaxis
  • dictostelium

Fingerprint

Dive into the research topics of 'Perspective on interdisciplinary approaches on chemotaxis'. Together they form a unique fingerprint.
  • Perspective on interdisciplinary approaches on chemotaxis

    Simmchen, J., Gordon, D., MacKenzie, J., Pagonabarraga, I., Roggatz, C. C., Endres, R. G., Xiao, Z., Friedrich, B. M., Qiu, T., Painter, K. J., Golestanian, R., Contini, C., Ucar, M. C., Yossifon, G., Sommer, J. U., Rappel, W.-J., Wan, K. Y., Armitage, J. & Insall, R., 17 Nov 2025, In: Angewandte Chemie International Edition. 64, 47, 7 p., e202504790.

    Research output: Contribution to journalArticlepeer-review

    Open Access
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    2 Downloads (Pure)

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